Messier

Version 2.1

Peter Schlatter
CH-3033 Wohlen b. Bern

peter.schlatter@bluewin.ch


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Die Software Messier ist entstanden, um die Planung derjenigen himmlischen Spitzensportveranstaltung zu unterstützen, die mit Messier-Marathon bezeichnet wird. Dabei geht es darum, in einer einzigen Nacht möglichst alle Messier-Objekte zu beobachten. Das vorliegende Programm erlaubt es, geeignete Daten für dieses Ereignis zu finden. Auf einen Blick kann man erkennen,

  • welche Messier-Objekte in einer bestimmten Nacht an einem bestimmten Beobachtungsort über dem Horizont stehen,
  • wie gross die Störwirkung des Mondes ist,
  • in welcher Reihenfolge die Messier-Objekte am besten beobachtet werden.

Das Programm liefert zudem eine schnelle Übersicht über den in einer Nacht beobachtbaren Himmelsausschnitt. Seit Version 2 können auch Kometenpositionen dargestellt werden mit der Möglichkeit, auf einfache Art geeignete Beobachtungsfenster zu ermitteln (Höhe über Horizont des Kometen, Mondphase, usw.).

Messier ist kein weiterer Vertreter aus der langen Liste der multifunktionalen Planetariums-Programme! Das Ziel war und bleibt es, die Darstellung und Bedienung so einfach wie möglich zu halten. Im Vordergrund steht Übersichtlichkeit, nicht Präzision und Vollständigkeit.

Das Bild zeigt den Himmelsauschnitt, der in der Nacht vom 29. auf den 30. März 2003 von Bern aus beobachtet werden konnte. Alle Himmelsobjekte, die über der mit "Spezialhorizont" bezeichneten Linie liegen, befanden sich in dieser Nacht zwischen Abenddämmerung und der darauf folgenden Morgendämmerung während einer bestimmten Zeitdauer über dem mathematischen Horizont. Von den Messier-Objekten (dargestellt als rote Quadrate) tauchte nur M30 nicht aus der Dämmerung hervor. Zudem stand der Mond, ca. drei Tage vor Neumond, sehr günstig am Himmel: Ein ideales Datum für einen Messier-Marathon, zumal es sich um die Nacht von Samstag auf Sonntag handelte.

Die Kartendarstellung weist einige Besonderheiten auf:

  • Die Rektaszension wird auf der horizontalen Kartenachse abgebildet. Sie wird in der gesamten Länge von 24 h gezeichnet (ausser im Zoom-Modus). Weil der Nachthimmel interessiert, ist der Achsen-Nullpunkt so gewählt, dass sich die Sonne immer am Bildrand befindet. Die Objekte des Abendhimmels befinden sich am rechten, diejenigen des Morgenhimmels am linken Bildrand.
  • Die Deklination wird auf der vertikalen Kartenachse abgebildet. Der dargestellte Deklinationsbereich lässt sich an die geografische Breite des Beobachters anpassen.
  • Wegen der gewählten Projektionsart erleiden die Sternbilder gegen die Pole hin immer grössere Verzerrungen. Dies gilt auch im Zoom-Modus.

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